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Zofinger Tagblatt, Ausgabe vom 8. Januar 2015

 

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Die Musikgesellschaft Staffelbach im Schwarzwald

 

An der letztjährigen Generalversammlung beschlossen die Mitglieder der Musikgesellschaft Staffelbach im Sommer 2014 eine Musikreise einzuplanen. Fritz Müller meldete sich freiwillig eine solche Reise zu planen und zu organisieren. Das war natürlich sehr erfreulich!

Am 14/15 Juni war es dann soweit und man traf sich in aller Hergottsfrühe vor dem Kindergarten, um die Reise in Angriff zu nehmen. Der Car traf dann auch mehr oder weniger pünktlich ein und wir fuhren Richtung Schwarzwald ab. Doch die Reise war von kurzer Dauer, denn in Schöftland bemerkten wir, dass ein Teil der neuen blauen Hemden im Kindergarten liegen geblieben sind. Für den flexiblen Carfahrer natürlich kein Problem, er wendete kurzerhand auf der Hauptstrasse und fuhr zurück.

Nach dem verzögerten Start, ging es dann aber wirklich los. Nach einer drei stündigen Fahrt, traf man in Waldkrich ein. Denn dort war der erster Halt geplant. Nach einer kurzen Kaffeepause ging’s zu Fuss auf die Kastelburg. Wir trafen dort auf den „Türmer“, welcher uns das Leben auf der Burg näher brach. So erfuhren wir, wie damals die Kanalisation funktioniert hat, wie die damaligen Speisen zubereitet wurden oder was die adeligen Burgherren alles für Sonderwünsche hatten. Bei einem Lagerfeuer und einem Imbiss, konnte zum Abschluss noch die schöne Aussicht und die Leckereien der Burgdame genossen werden.

Anschliessend wurde auf die andere Talseite verschoben und die Reisenden besuchten den sogenannten Baumkronenweg. Eine riesige Stahlkonstruktion, welche hoch oben  in den Baumkronen befestigt war. So konnte der Schwarzwald aus einer völlig neuen Perspektive begutachtet werden. Der krönende Abschluss bot dann Europas längste Riesenrutsche, mit der man ziemlich rasant wieder auf den Boden zurückgeholt wurde. Nicht alle getrauten sich diese zu benutzen, denn nach den Schreien der ersten Rutschenden, bekamen diese es mit der Angst zu tun. Als dann doch irgendwie alle wieder unten angekommen waren, musste natürlich der erlangte Durst gelöscht werden. So verweilte man noch ein bisschen in einer Gartenwirtschaft, bis es Zeit war die Unterkunft für die Übernachtung zu beziehen.

Natürlich gingen wir nach dem Bezug des Landgasthofs noch lange nicht ins Bett. Denn das eigentliche Highlight stand erst noch an! Das Scherensägenfest in Gütenbach. Dieses Fest ist der eigentliche Grund der Musikreise, denn am nächsten Sonntagmorgen, wird die MG Staffelbach dort ihren grossen Auftritt haben. Also musste die Lage vorher noch abgecheckt werden. Der Auftrittsort wurde als geeignet eingestuft: Viele Leute, gutes Bier und eine tolle Stimmung! So kam es, dass manch einer nicht mehr wirklich ins Bett wollte. Doch bis am frühen Morgen, waren alle wieder irgendwie  in der Unterkunft eingetroffen.

Am Sonntag ging’s nach einem reichhaltigen Morgenessen direkt wieder ans Scherensägenfest. Wir waren die erste „Blaskapelle“  von dreien, welche ihren Auftritt bestritten. Neben traditioneller Blasmusik wurde auch die Schweizer Folklore zelebriert. So konnten wir unseren deutschen Kollegen die Schweiz, mit einem Alphorntrio, Kuhglockengeläute und den schönen Klängen unseren Instrumenten etwas näher bringen. Unser Dirigent legte zu jedem Musikstück noch die passende Ansage hin und unser Auftritt wurde zum Hit. Im Anschluss, verweilten wir noch den ganzen Tag am Fest und genossen die anderen Blaskapellen sowie die gute Stimmung. Leider war es dann auch bald einmal wider Zeit den Heimweg in Angriff zu nehmen. Die Reise war für uns ein super Erlebnis und wir behalten die Eindrücke sowie unsere deutschen Musikfreunde in bester Erinnerung. EP

 

 

Musikgesellschaft Staffelbach

5053 Staffelbach

 

 

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